Costa Rica mit Chamäleon

San José     Dezember 2015 - April 2017     Preis ab ab 3.199 € inkl. Flug

Grün, grüner, am grünsten - Costa Rica ist gesegnet. Mit einem unerschöpflichen Tier- und Pflanzenreichtum, mit undurchdringlichen Urwäldern aus den ersten Tagen des Alten Testaments, mit einer rauschhaften Farbenpracht und mit Vulkanen, die munter dampfen und spucken. 

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Stimmt’s, Sie stehen auf Grün? Nun denn, da sind dampfende Urwälder, in die kaum ein Lichtstrahl dringt. Da grassiert eine unvorstellbare Verschwendung, die allein 420 verschiedene Orchideen hervorbringt. Da ruht im Vulkankrater ein smaragdgrüner See wie gemalt. Da sind die Baumriesen voll mit Vögeln, Faltern und Fröschen und aus vulkanischen Schlammpfützen blubbert es zäh wie Kartoffelbrei. Wirklich wahr. Kommen Sie mit nach Costa Rica. 

1. Tag

Los geht´s nach Costa Rica

Sie fliegen von Ihrem Wunschflughafen in Deutschland über Madrid bis nach San José, der quirligen Hauptstadt Costa Ricas. Wenn Sie gegen 16 Uhr landen, erwartet Sie schon Ihr Reiseleiter voller Vorfreude, denn die nächsten 2 Wochen darf er Ihnen sein Land zeigen. Auf geht es ins Hotel, wo Sie sich im Pool vom langen Flug erholen können.

2. Tag

Selva-Bananito – Natur pur in der Südkaribik

Durch den Braulio-Carrillo-Nationalpark geht es Richtung Karibikküste, durch Puerto Limón, den wichtigsten Verladehafen für exotische Früchte wie Bananen und Ananas. Ihr Ziel: Selva Bananito, ein Paradies für Naturliebhaber und ein Paradebeispiel für den respektvollen Umgang mit der Natur und den Schutz und Erhalt der natürlichen Ressourcen. Die Lodge liegt in den Talamanca-Bergen unweit vom La-Amistad-Nationalpark, der von der UNESCO 1983 zum Weltnaturerbe erklärt wurde. Auf einem kleinen Rundgang erhalten Sie interessante Einblicke in das Ökosystem des karibischen Tieflandregenwalds.

3. Tag

Naturerlebnis Selva Bananito und Bäume pflanzen

Ihre Gastgeber informieren Sie während eines kurzen Vortrages über die Erhaltung des Regenwaldes und das Lodge-eigene Wiederaufforstungsprojekt. Dann heißt es Hand anlegen, denn Sie pflanzen selbst ein Bäumchen. So viel Spaß macht Naturschutz und Erhalt des Ökosystems.

4. Tag

Kakao, Kaffee und das Tirimbina-Regenwaldreservat

Sie fahren durch Bananenplantagen zurück nach Limón. Danach geht es weiter in die Gegend von Sarapiquí bis ins Tirimbina-Reservat. Zeit, sich die Beine zu vertreten, da bietet sich ein Spaziergang am Fluss doch direkt an. Bei der anschließenden Kakaotour lernen Sie den gesamten Herstellungsprozess kennen, von der Kakaofrucht über die Bohne bis hin zur leckeren Regenwaldschokolade. Kosten ist nicht nur erlaubt, sondern dringend empfohlen! Danach Weiterfahrt zum Hotel.

5. Tag

Schulbank drücken, Ameisen zählen und Kaffee anbauen

Sie wollten schon immer einmal Blattschneiderinnen, Soldaten, Kindermädchen, Nestputzerinnen und vielleicht sogar der Königin bei ihrem Treiben beobachten? Dann kommen Sie bei dem Besuch des Ameisenprojekts voll auf Ihre Kosten. Im Anschluss heißt es wieder mal die Schulbank drücken. Lang ist’s her, aber in der Schule Rancho Chilamate können Sie hautnah den Schulalltag der costa-ricanischen Schulkinder erfahren. All das ist anstrengend, da hilft nur Kaffee trinken in der Coope Sarapiquí, einer Kaffeebauerngenossenschaft, die Fair-Trade-Kaffee nach Deutschland liefert. Der Kaffeeanbau hat hier eine lange Tradition und sie erfahren aus erster Hand, wie aus der Bohne dampfender Kaffee wird. Nach einem stärkenden Mittagessen geht es weiter nach La Fortuna am Fuße des aktiven Vulkans Arenal.

6. Tag

Vulkan Arenal und Besuch einer ökologischen Finca

Über Lava und Stein geht es auf einer ca. 2-stündigen Wanderung am Fuße des Vulkans Arenal. Ihre Prämie ist der Blick vom Aussichtspunkt auf den Arenal, manchmal im Nebel, aber auch die mystische Stimmung hat ihren Reiz. Auf einem Spaziergang durch den Gemüse- und Kräutergarten der Finca Educativa Ecologica in La Fortuna erklärt Ihnen Don Juan u.a. die biologische Schädlingsbekämpfung mithilfe von Kräutern. Währenddessen sind Sie herzlich eingeladen, von den Früchten und Kräutern zu probieren und bei der Herstellung von Zuckerrohrsaft mitzuhelfen. Mittags gibt es leckere, landestypische Spezialitäten auf der Finca. Den Rest des Tages können Sie machen, wonach Ihnen gerade so ist.

7. Tag

Boot fahren im Caño-Negro-Nationalpark

Der Caño-Negro-Nationalpark steht für große Artenvielfalt auf fünf verschiedenen Vegetationszonen. Hier lässt es sich aushalten! Bequem im Boot sitzen, durch die Gegend schippern, und dabei alles im Blick haben: verschiedene Affenarten, Faultiere, Flussschildkröten, Kaimane und Leguane, die sich in der Sonne aalen. Unterwegs werden wir mit einem Poutpourri von tropischen Früchten verwöhnt, das unser Reiseleiter an einem der Verkaufsstände zusammenstellt: saftige Ananas, pflückfrische Papayas und alles was gerade Saison hat, dürfen Sie verkosten. Durch Orangen- und Zuckerrohrplantagen geht es anschließend zum wenig frequentierten Vulkan Tenorio. In beschaulicher Lage, in Nähe des Waldes, erwartet Sie Ihre Lodge.

8. Tag

Farbenmeer im Tenorio-Nationalpark

Ein Fest der Sinne! Da ist einmal der türkisfarbene Río Celeste, Wasser vulkanischen Ursprungs, das sich seinen Weg durch die immergrüne Landschaft am Fuße des aktiven Vulkans sucht. Dann Im Wald dampfende Fumarole und blubbernde Schlammlöcher. Und am Ende der Wanderung im Nationalpark der Stufenweg hinunter zum Wasserfall des Río Celeste. Das reicht für heute. Am Nachmittag lehnen Sie sich daher zurück und lassen sich in das Nebelwaldgebiet von Monteverde fahren.

9. Tag

Hängebrücken im Naturreservat Monteverde und Santa Elena

Ein Perspektivenwechsel ist immer gut. Und besonders spannend wird es, wenn Sie mit den Vögeln auf Augenhöhe sind. Also nicht unten rumlaufen, sondern den Regenwald über Hängebrücken aus luftiger Höhe hautnah erleben. Und das ganz sicher, denn die Hängebrücken schwanken kaum. Nachmittags heißt es auf den Boden der Tatsachen zurückkehren, denn dann weiht Ihr Reiseleiter Sie bei einem Besuch des Fledermausmuseums in die Geheimnisse dieser kleinen Säugetiere ein. Versetzen Sie sich am großen Hörtrichter in die Sinneswelt der Fledermäuse hinein.

10. Tag

Von Monteverde an die Pazifikküste

Der Tag beginnt mit einem Besuch bei der Familie Bello. Sie betreiben auf ihrer Finca ökologischen Kaffeeanbau und erzählen Ihnen auf einem Rundgang über Ihr Land viel Interessantes über Kaffeeanbau und die Geschichte des Kaffees. Nach der Theorie folgt dann die Praxis und im vom Urgroßvater erbauten Haupthaus wartet köstlich duftender Kaffee auf Sie. Und weil es inzwischen Mittagszeit ist, gibt es dazu hausgemachte traditionelle Spezialitäten, ein echter Gaumenschmaus. Dann geht es weiter, zuerst auf der berühmten Panamerica und dann mit der Fähre ab Puntarenas über den Golf von Nicoya. Was für ein Gemisch: einheimische Urlaubsgäste, Schüler, einfache Leute auf dem Weg zur Arbeit und Touristen aus aller Welt. Einmal auf der anderen Seite geht es dann direkt zum Hotel am Strand.

11. Tag

Sonne, Sand und Meer oder optional Schnorcheln auf der Insel Tortuga

Heute klingelt kein Wecker, sondern Sie können ganz in Ruhe ausschlafen. Genießen Sie den Strand direkt vor der Haustür und gönnen Sie sich einen Cocktail im Infinity-Pool mit Blick auf den Pazifischen Ozean.

12. Tag

Cabo-Blanco-Nationalpark

Erstes Naturschutzgebiet Costa Ricas, 1963 von der Dänin Karen Morgensen gegründet, an der Südspitze der Halbinsel Nicoya. Da können Sie was erleben: Pelikane, Weißkopfkapuzineraffen, Brüllaffen, Hirsche, Tapire, Pumas und ca. 250 Vogelarten. Wollen Sie noch mehr? Wie wäre es mit: All das in einem der wenigen tropischen Trockenwälder Mittelamerikas. Die Flüsse im Reservat sind geschützt und sichern die Trinkwasserversorgung der Halbinsel.

13. Tag

Zurück nach San José

Schön war es am Strand, aber leider geht es schon wieder zurück nach San José. Auf einer Erkundungstour sehen Sie die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt und Sie erhalten einen Einblick in den Alltag der Ticos, wie sich die Einwohner Costa Ricas oft selbst nennen. Sie spazieren vom Nationaltheater zum Zentralmarkt und besuchen eines der wichtigsten Museen der Hauptstadt, das Goldmuseum.

14. Tag

Adios Costa Rica

Erkundigen Sie San Jose auf eigene Faust. Noch mal auf einen Markt, eine letzte Papaya essen, eine Maske kaufen, sie haben die Qual der Wahl. Am Nachmittag geht es dann zum Flughafen und gegen 17:40 Uhr heißt es Abschied nehmen von Brüllaffen, Faultieren und Schmetterlingen. 

15. Tag

Ankunft zu Hause

Nach der Landung in Madrid gegen Mittag reisen Sie mit einem Koffer voller Erinnerungen weiter in Ihren Heimatort.
  • Wunderwelten-Reise mit höchstens 12 Teilnehmern
  • Durchführungsgarantie ab 4 Teilnehmern
  • Linienflug mit Iberia von Deutschland über Madrid nach San José und zurück. Mögliche Abflughäfen: Düsseldorf, Frankfurt, München
  • Reiseminibus mit Klimaanlage Übernachtungen in Hotels, Lodges und Haciendas
  • Täglich Frühstück, 3 x Mittagessen, 6 x Abendessen
  • 1 Bootsfahrt im Wildschutzreservat Caño Negro
  • Nationalparkgebühren und Eintrittsgelder
  • Reiseliteratur
  • 100 m² Regenwald auf Ihren Namen
  • Deutsch sprechende einheimische Reiseleitung

Ansprechpartner

Carolin Winkler
carolin.winkler@m45.de
089 - 35 82 826


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